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Schützt eine Influenza-Impfung gegen COVID-19?

Eine amerikanische Studie der University of Michigan School of Medicine hat gezeigt, dass COVID.19-Patienten, die gegen Influenza geimpft sind, weniger schwere Krankheitsverläufe aufweisen. Bei der Retrospektivstudie haben die Wissenschaftler mehr als 27000 Patientenakten aus der Zeit vor Juli 2020 herangezogen, die sich ungefähr hälftig in gegen Influenza geimpfte und ungeimpfte Personen teilen. Von den knapp 13000 Geimpften waren 525 positiv auf COVID-19 getestet worden (vier Prozent), 693 (4,9 Prozent) der etwas mehr als 14200 nicht gegen Influenza geimpften Personen hatten einen positiven Corona-Test. Neben dem etwas höheren Wert bei der Ansteckungshäufigkeit wurden die Influenza-Geimpften auch seltener stationär wegen COVID-19 behandelt und waren nicht so häufig auf künstliche Beatmung angewiesen. Die Mortalität und die Häufigkeit intensivmedizinischer Behandlung bewegten sich bei beiden Gruppen auf dem gleichen Niveau. Die Forscher weisen allerdings darauf hin, dass die Studie nicht belegen kann, dass eine Impfung gegen Influenza einen Schutz gegen COVID-19 bietet. Ebenso kann es sein, dass die Gruppe der Geimpften ein allgemein ausgeprägteres Gesundheitsbewusstsein hat, was sich bei der Ansteckungshäufigkeit und der Verlaufsschwere positiv bemerkbar macht.